Vielen Dank für Unterstützung in 2019

Danke an alle, die uns in irgend einer Form 2019 unterstützt haben: Regelmäßig oder unregelmäßig, aktiv oder passiv, finanziell oder logistisch - unsere ganzen Aktivitäten für den lokalen Natur- und Artenschutz wären ohne viele Unterstützer nicht möglich. Und das wird sich auch für das Jahr 2020 nicht ändern. Kommen Sie gut ins neue Jahr und starten Sie gesund und mit dem guten Vorsatz, die NABU-Gruppe Oberstenfeld entweder weiterhin oder vielleicht sogar erstmalig in irgend eine Form zu unterstützen.

Baumschnittkurs am 25. Januar 2020

Wir haben glücklicherweise noch einen größeren Bestand an Streuobstwiesen auf unserer Gemarkung. Viele Bäume sind aber in einem kritischen bis schlechten Zustand. Seit Jahren bietet die Gemeindeverwaltung Oberstenfeld in Kooperation mit uns einen Baumschnittkurs an. Am Samstag, den 25. Januar erwartet Sie G. Plonka zu diesem Schnittkurs. Man trifft sich auf der Hochfläche hinterm Lichtenberg. Dort geht es um den Erziehungsschnitt bei jüngeren Bäumen. Herzliche Einladung. Bei uns gibt es dann auch was Warmes zu trinken!

Veranstaltungsprogramm 2020 steht

Noch nicht ganz vollständig, aber die meisten Veranstaltungen können wir nunmehr bekanntgeben. Der oben genannte Baumschnittkurs eröffnet eine Reihe von öffentliche Terminen, für die wir herzlich einladen. Unter der Rubrik "Termine" sind diese aufgelistet.

Weihnachtsmarkt in Oberstenfeld und Christbaummarkt in Prevorst - wir waren dabei!

An beiden Märkten waren wir wieder dabei. In Oberstenfeld am 7. Dezember an gewohnter Stelle mit einem großen Stand diverser Produkte: Futterglocken, Futterhäuschen verschiedener Größe und Bauart, Insektenhotels verschiedener Größe, Gutsle, Flachswickel, Schnitzbrot und vieles mehr. Natürlich dampfte auch unser generalüberholter Maroniofen wieder.

In Prevorst waren wir dann ab Sonntag, 8. Dezember und den Folgewochenenden präsent. 

 

Leider hat das Wetter diesmal nicht so richtig mitgespielt, so dass die Besucheranzahl deutlich geringer war als sonst.

Wir gehen aber davon aus, dass sich der Aufwand für unsere Gruppe trotzdem gelohnt hat und nach Abzug aller Kosten noch etwas in der Kasse übrig bleibt. Näheres dazu dann bei der Jahreshauptversammlung Anfang April 2020.

 

Das zwölfte Paket mit über 100 Althandys konnte Ende September 2019 abgeschickt werden! Damit wurden bisher ingesamt ca. 1200 Geräte durch unsere Gruppe dem Recycling zugeführt!

Alte Handys sind viel zu schade für den Hausmüll. In jedem dieser ausgedienten Geräte stecken wertvolle Rohstoffe, die heute problemlos recycled werden können. Der NABU hat bundesweit hierfür bereits 350 Sammelstellen eingerichtet. An den Garagen der Grossbottwarerstr. 66 in Oberstenfeld wurde vor etwas mehr als zwei Jahren ein "Handy-Sammler", ein Briefkasten nur für diesen Zweck installiert. Diese Altgeräte gehen dann zu einer Recyclingfirma Ettlingen. Für jedes dieser abgegebenen Geräte bekommt der NABU derzeit 1,60 Euro. Diese fließen zweckgebunden in ein Naturschutz-Großprojekt, welches vom Bund sowie den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt getragen und vom NABU unterstützt wird - die Renaturierung der "Unteren Havel". Wer hierzu mehr wissen will, schaut unter nabu.de nach. Da ist dieses Projekt näher beschrieben.

 

Der Erfolg hatte sich prompt eingestellt. Anfang September 2012 konnten die ersten 101 Althandys an die Recyclingfirma verschickt werden. ). Ende 2018 hatten wir dann die 1100- Marke erreicht - und jetzt sind die 1200 voll. Danke allen, die ihr Altgerät bei uns abgeben.

 

Handy-Abgabestelle in Oberstenfeld
Handy-Abgabestelle in Oberstenfeld

Schwalbennester - Ein Einsatz unterm Dach!

Schwalben haben bei uns Wohnungsnot. Die Landwirtschaft innerorts ist nahezu verschwunden, damit Scheunen und Ställe mit Viehhaltung. Auch die Häuser wurden energetisch ertüchtigt, so dass natürliche Brutplätze für Schwalben rar geworden sind. Seit vielen Jahren stellen jedoch verständige Hausbesitzer eine Fläche unterm Dachvorsprung für künstlich angebrachte Schwalbennester zur Verfügung. Diese werden auch gerne angenommen. Ab und zu muss da jedoch auch was repariert werden - schließlich nagt auch hier die Witterung. Ein solcher Einsatz ist mit Eigenmitteln jedoch nicht zu stemmen. Schließlich geht es da hoch hinaus. Hier haben wir jedoch mit der Oberstenfelder Feuerwehr eine hervorragende Unterstützung. Mit der Drehleiter ist ein Reparieren, Austauschen oder neu Anbringen dieser Nisthilfen am Ende alles kein Problem. So ein Einsatz hatten wir zuletzt über dem Elektroladen in der Gronauer Straße. Herzlichen Dank an die Feuerwehr!

Pflegeeinsatz auf unserem aufgelassenen Weinberggelände - bei großer Hitze

An einem schon recht warmen Samstag im Juli  haben wir auf unserem aufgelassenen Weinberg gemäht. Mit Balkenmäher, Sensen und weiterem Werkzeug wurde der wuchernden Flora zu Leibe gerückt. Fast alles ist jetzt verblüht und deshalb die richtige Zeit, das Gelände wieder frei zu stellen. Das Mähgut abrechen und einige Staffeln zwischen den Trockenmauern freischneiden war dann die Folgeaufgabe. Am Steilhang, durchsetzt mit Trockenmauern, ist es eine ganz schöner Kraftakt, diese Naturschutzarbeit durchzuziehen. Hierzu wurden alle Hände gebraucht.  Aber wir haben es mal wieder geschafft. 

V.l.n.r.: Willi Leible, Willi Stocker, Klaus Mörz, Jörg Tenner, Dieter Eggen, Markus Leible, Werner Unselt, Walter Burkhardt, Joachim Vogel, Sebastian Vogel.

Bild: Bertram Hartmann

Maßnahmen gegen das Insektensterben

Das Insektensterben hat in Deutschland dramatische Ausmaße angenommen. Wir wollen nicht darauf warten, was die "große Politik" dagegen tut, sondern wollen hier auf lokaler Ebene  in mehreren Aktionen etwas gegen dieses Problem tun. Gemeinsam mit dem Streuobstverein B-I-O, der Steinkauz-Gruppe und anderen haben wir im letzten Jahr insbesondere der Garten- und Stücklesbesitzern Angebote gemacht. Wildblumenmischungen, Insektenhotels verschiedener Größen, Tipps zur ökologischen Gestaltung eines Gartens usw. Auch auf dem Flyer, den wir Ihnen nachfolgend als download zugänglich machten, konnten Sie die Veranstaltungen hierzu sowie die jeweiligen Angebote bei diesen Veranstaltungen entnehmen. Ebenso Ansprechpartner und weitere Informationen. 

Zuletzt haben wir beim Streuobstwiesenfest Ende April in Gronau erneut Wildblumenmischungen, Insektenhotels verschiedener Größen sowie Nistkästen aller Art angeboten. Wieder war die abgegebene Menge an diesen Produkten sehr gut. Herzlichen Dank dafür. Zusammen mit den anderen Aktionen seit Beginn letzten Jahres haben wir - gemeinsam mit Ihnen unseren Kunden -  so einen erheblichen, lokalen Beitrag zu dieser Problematik geleistet. Wir hoffen, dass alle diese Maßnahmen zumindest auf örtlicher Ebene greifen.

 

Auf

 

https://streuobstverein-b-i-o.mein-verein.de

 

erhalten Sie zusätzliche Informationen zu diesem Themenkomplex.

Flyer Insektensterben komplett.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.8 MB

Unser sehr gut besuchter Verkaufsstand auf dem Oberstenfelder Keltermarkt. Mit WIldblumensamen, Insektenhotels und Nistkästen.

Ab 01.Juni 2018 stellte der NABU auch eine Insekten-App zur Verfügung. Hiermit lassen sich einige unserer Insekten mit Hilfe des smartphones/iphones bestimmen. Probieren Sie´s mal aus: http://www.nabu.de/insektenwelt

Darüber hinaus wird auf Bundesebene die Kampagne zu diesem leider unerfreulichen Thema fortgeführt. Unter http://www.insektensommer.de/ ist alles zusammengefasst, welche Aktion hierbei durchgeführt werden.

Bilder vom letzten Baumschnittkurs

Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und den Fachwartfrauen des LK Ludwigsburg fand am Samstag, 3. Februar ein Baumschnittkurs statt. Die Besonderheit: Frauen für Frauen! Auf eine Streuobstwiese im Gewann "Gschwendäcker" links an der Straße rauf auf den Lichtenberg wurde an älteren Apfelbäumen alles zum Thema "Bäume richtig schneiden" fachkundig erklärt. Eine große Anzahl von Frauen hatte sich interessiert eingefunden. Ein voller Erfolg - und das Wetter hat auch gerade so noch mitgespielt. Für warme Getränke sorgte unsere Silke Möhring!

Pflegemaßnahme im Feuchtgebiet "Heuerbach"

Wie jeden Winter stellen wir einen großen Teil des Flächenbiotops "Heuerbach" frei, in dem das alte Schilf abgemäht wird. Normalerweise benötigt man hierfür einen Frostboden. Da dieser Frost aber nicht gekommen ist, haben wir trotzdem mit dem Balkenmäher soweit abgemäht, wie es der nasse Untergrund zugelassen hat.

Ein neues Hotel in Oberstenfeld

Als Gäste werden aber keine Menschen erwartet, sondern Wildbienen und andere wichtige Insekten. Mit einer Gruppe von Kindern wurde Ende der Sommerferien auf einem unserer Flächenbiotope dieses neue Insektenhotel aufgebaut und die Kinder haben begonnen, dieses zu bestücken. In vorbereitete Holzscheiben wurden kräftig Löcher gebohrt. Aus Schilfrohr wurden Bündel gemacht und alles wurde so hergerichtet, dass man es im Hotel unterbringen kann. Da es darin aber noch viel Platz hat, muss es nun über den Winter vollständig bestückt werden, damit dann im Frühjahr das Hotel hoffentlich gut angenommen wird.

Pilzbestimmung im Wald

In zwei Führungen im Oktober führte Dr. Fischer aus Aspach die interessierten Teilnehmer/innen in die Welt der Pilze ein. Nach einer theoretischen Einführung in das ganze Thema ging es quer durch den Wald. Die Vielfalt der dabei gefundenen Pilze war sehr erstaunlich. Mit unendlicher Geduld ging es dann an die Bestimmung der jeweils gefundenen Pilze. Nach über vier Stunden und einbrechender Dunkelheit rauchte der Kopf, aber die Pilze waren bestimmt. Wir werden diese Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen.

Der aktuelle Vorstand

Als Vorstand wurden am 12. März 2018 erneut gewählt: Joachim Vogel, Klaus Mörz und Bertram Hartmann als gleichberechtigte Sprecher. Als Beisitzer im Vorstand: Willi Leible, Karlheinz Schwammberger, Markus Beckmann, Silke Möhring, Dieter Eggen.

               Klaus Mörz                     Joachim Vogel                     Bertram Hartmann

Balkenmäher für Pflegeeinsätze gesponsert

Dank einer großzügigen finanziellen Förderung durch die Umweltstiftung der Stuttgarter Hofbräu AG konnte ein neuer Balkenmäher in Empfang genommen werden. Dieser ist mit neuester Technik ausgestattet, wie z.B. ein Differenzial, Lenkbremsen, Umschaltkupplung, Doppelräder usw. Damit können auch Pflegeeinsätze auf unseren Flächenbiotopen unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden. Wir freuen uns über diese Unterstützung und am 8. Juli um 14 Uhr wurde die Maschine übergeben und öffentlich eingeweiht.

Machen Sie uns stark

Der Steinkauz - das Symbol unserer Streuobstwiesen.

Online spenden

Naturschutzjugend

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen "action for nature" Mehr