Aktion "Obstbäume pflanzen" lebt wieder auf

Nach Jahren der Pause können Stücklesbesitzer in diesem Jahr wieder Jungbäume über die Gemeindeverwaltung bestellen. Die Auswahlliste wurde Mitte September im Gemeindeblatt veröffentlicht. Als Neuerung wurde eine Eigenbeteiligung von 10 Euro pro Baum eingeführt. Wenn man bedenkt, dass ein Hochstamm inzwischen an die 50 Euro kostet, halten wir diesen Eigenbetrag für angemessen. Wir werden diese Bäume am 19. November ab 10 Uhr im Bauhofgelände ausgeben und die Eigenbeteiligung einziehen.

Hinweis: Diese Bäume sind nicht bio-zertifiziert. Wer also eine Pflanzung auf einem zertifizierten Grundstück macht, dessen Obst beim Strreuobstverein B.I.O. abgeliefert wird, könnte mit dem Zertifizier ein Problem bekommen, wenn das Grundstück einmal kontrolliert wird. Wir halten es aber insgesamt für wichtiger, dass überhaupt nachgepflanzt wird. Gerade in diesem Jahr der extrem langen Trockenperiode sind viele Bäume auf unserer Gemarkung  teilweise sehr geschädigt oder sogar absterbend. Das trifft nicht nur auf Jungbäume zu, sondern auch auf Bäume, die voll im Ertragsalter sind.

Biotoppflege am Steilhang

Bei brütender Hitze wurde am Samstag, 13 August 2022 unser aufgelassener Weinberg im Gewann Eichhälde gemäht und abgerecht. Hinter diesen einfachen Worten steckt eine Knochenarbeit, da das Gelände steil, mit Trockenmauern durchsetzt, teilweise sehr dornig und vor allem ganztägig der Sonne ausgesetzt ist. Allen, die dabei geholfen haben, ein herzlicher Dank. Diese gemeinnützige körperlich harte Arbeit ist nicht selbstverständlich.

Stammtisch im September 2022

Nach fast genau zwei Jahren Zwangspause haben wir am Dienstag, den 12. April unseren Stammtisch wieder aktiviert. Es haben zwar noch einige gefehlt - trotzdem war es ein ermutigender Neustart. Am Dienstag, den 13. September wollen wir uns im der Gaststätte "Orakel" in Oberstenfeld ab 19:30 Uhr wieder treffen. Herzliche Einladung!!

Jahreshauptversammlung am Montag, den 4. Juli 2022!

Nach zwei Jahren Zwangspause konnten wir wieder eine Jahreshauptversammlung durchführen. Ein umfangreicher Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 2019 bis 2021 sowie die Kassenberichte wurden vorgetragen und vorgelegt. Der Vorstand wurde vollumfänglich entlastet.

 

Als Beisitzer schieden aus eigenem Wunsch Willi Leible und Dieter Eggen aus. Beiden gilt ein herzliches Danke für viele Jahre aktive Vorstandsarbeit. Willi Leible war selbst viele Jahre 1. Vorsitzender und seit 40 Jahren führt er u.a. die vogelkundlichen Führungen durch. Glücklicherweise bleiben beide als Aktivposten der NABU-Gruppe erhalten. Als neue Beisitzerin wurde Hanna Vogel gewählt.

 

Ebenfalls schied als Kassenprüfer Bernd Bücker aus gesundheitlichen Gründen aus. Auch bei ihm bedanken wir uns für viele Jahre ehrenamtliche Arbeit, zeitweise auch als stellvertretender Vorsitzender und der Ära von Werner Unselt. Als neuer Kassenprüfer wurde Walter Burkhard gewählt.

Baumpflegeaktion am 19. März 2022

Unsere NABU-Streuobstwiese in Oberstenfeld (Gemarkung Gschwendäcker) hatte dringend einen Baumschnitt nötig. In den letzten Jahren sind viele Bäume gewaltig "ins Holz" geschossen. Ein Auslichtungs- und Entlastungsschnitt war deshalb angesagt. Einen herzlichen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben. Mit zwei vollen Kipperladungen wurde dann der mächtige Haufen Baumschnitt in den Folgetagen auf den Häckselplatz gefahren.

 

Das achtzehnte Paket mit knapp 100 Althandys konnte Mitte April 2022 abgeschickt werden! Damit wurden bisher insgesamt ca. 1.800 Geräte durch unsere Gruppe dem Recycling zugeführt!

Handy-Abgabestelle in Oberstenfeld
Handy-Abgabestelle in Oberstenfeld

Alte Handys sind viel zu schade für den Hausmüll. In jedem dieser ausgedienten Geräte stecken wertvolle Rohstoffe, die heute problemlos wiederverwertet werden können. Der NABU hat bundesweit hierfür bereits 350 Sammelstellen eingerichtet. An den Garagen der Grossbottwarerstr. 66 in Oberstenfeld wurde vor etwas mehr als acht Jahren ein "Handy-Sammler", ein Briefkasten nur für diesen Zweck installiert. Diese Altgeräte gehen dann zu einer Recyclingfirma Ettlingen. Für jedes dieser abgegebenen Geräte bekommt der NABU derzeit einen Euro. Diese fließen zweckgebunden in ein Naturschutz-Großprojekt, welches vom Bund sowie den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt getragen und vom NABU unterstützt wird - die Renaturierung der "Unteren Havel". Wer hierzu mehr wissen will, schaut unter nabu.de nach. Da ist dieses Projekt näher beschrieben.

 

Der Erfolg hatte sich prompt eingestellt und hält an. Anfang September 2012 konnten die ersten 101 Althandys an die Recyclingfirma verschickt werden. ). Frühjahr 2018 hatten wir dann die 1000- Marke erreicht - und jetzt sind die 1.800 voll. Danke allen, die ihr Altgerät bei uns abgeben. Bis Ende des Jahres 2022 wollen wir die 2000èr -Marke knacken. 

Kein planbares Veranstaltungsprogramm 2022 möglich!

Bereits für 2021 war es auf Grund der Corona-Pandemie nicht möglich, ein Jahresprogramm zu planen und aufzustellen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge ist auch ein Jahresprogramm 2022 nicht planbar. Wir werden je nach aktueller Lage spontan die eine oder andere Veranstaltung anbieten. 

Vielen Dank für Ihren Besuch bei unserem Verkaufsstand im Dezember 2021!

Als Ersatz für die ausgefallenen Weihnachtsmärkte haben wir an zwei Samstagen im Dezember unsere Produkte für Sie angeboten: Futterglocken, Futterhäuschen und Insektenhotels. Vielen Dank an alle, die bei uns vorbeikommen und unsere ehrenamtliche Arbeit dadurch unterstützt haben. Wir haben noch eine Restmenge an Insektenhotels und Futterhäuschen. Sollten Sie da also noch was benötigen, melden Sie sich bitte über das Kontaktformular auf dieser Homepage oder telefonisch unter 07062 3286 oder 3296. 

 

Wir wünschen Ihnen allen ein gutes Neues Jahr 2022 - bleiben Sie gesund! 

Die selbstgemachten Futterglocken!

Terminabsagen 2020 und 2021 wegen der Corona-Krise! Kein planbares Programm für 2022 möglich.

Die Jahreshauptversammlung im März, der Wildblumenverkauf im April, die natur- und vogelkundlichen Führungen  - alles coronabedingt ausgefallen. Auch unser beliebter Stammtisch fand nicht statt.

 

Auch die Jahreshauptversammlung fand in 2020 nicht mehr statt. Vielmehr war geplant, diese in 2021 eine solche für beide Berichtsjahre, 2019 und 2020 zusammen zu fassen. Aber auch das war nicht möglich.

 

Was läuft dann überhaupt?

 

Wie oben erwähnt, haben wir zuletzt 1,6 TonnenTonnen Äpfel auf unserer Streuobstwiese aufgelesen, anschließend das Stückle ausgemäht.

 

Unser steiles Flächenbiotop in der "Eichhälde wurde ebenfalls ausgemäht und das Mähgut abgerecht. Durch die Steilheit des Grundstücks sowie die vorhandenen Trockenmauern ist das eine körperlich ganz schön anstrengende Sache.

 

Die winterliche Nistkastenausputzerei wird auf jeden Fall stattfinden können. Man ist alleine oder zu zweit in freier Natur unterwegs und bearbeitet "seine" Strecke.

 

Im Feuchtgebiet Heuerbach konnten wir im letzten Februar in einem Teilbereich das aufkommende Gestrüp, insbesondere lange dicke Brombeerranken mähen und das Gelände wieder freistellen.

 

Kommen Sie gut durch diese Zeit und bleiben Sie gesund!

Apfelernte auf unserer Streuobstwiese

An einem der letzten Samstage fanden sich viele fleißige Hände zur Apfelernte ein. Überwiegend Äpfel der Sorte "Bittenfelder" konnten so dem heimischen, biozertifizierten Apfelsaft der Marke "Steinkauz" zugeführt werden. Bei etwas mehr als 1,6 Tonnen auf dem Hänger war dann diese Arbeit getan. Der Erlös geht in die Vereinskasse.

Geplante Ausgleichsmaßnahme am alten Gronauer Naturfreibad

Seit Wochen kontrovers diskutiert wird hierbei der Abriss des alten Mühlkanals, des alten Steinbogens sowie die steinerne Uferböschung im Gewann "Blenzlenswiesen" in Gronau. Wir haben dazu eine Stellungnahme erarbeitet, die hier abgedruckt ist. Diese ist auch im Namen der Beilsteiner NABU-Gruppe ergangen. 

 

Ausgleichsmaßnahme in Gronau für geplantes Regenrückhaltebecken ist ungeeignet

 

Die geplante, gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahme für das Regenrückhaltebecken im Prevorster Tal steht seit Wochen in der öffentlichen Kritik. Diese richtet sich im Wesentlichen gegen den Abriss des Aquädukts, des Steingewölbes sowie Maßnahmen an der steinernen Uferböschung im Gronauer Gewann Blenzleswiesen, in dem früher auch das Gronauer Naturfreibad lag.

 

Die NABU-Gruppe Oberstenfeld teilt diese von verschiedenen Stellen und Personen geäußerte Kritik. Die geplante Maßnahme als Ausgleich für den landschaftlichen Eingriff der Rückhaltebecken ist bereits schon deshalb als solche fraglich, weil sie selbst in sich schon wieder ein Eingriff in ein in sich stimmiges, kleinräumiges, ökologisch grundsätzlich intaktes und auch als ausgewiesenes Naturdenkmal unter Schutz stehendes Gebiet darstellt, dass sich viele Jahre in einer Art Dornröschenschlaf entwickeln konnte.  Das ganze Gelände wird seit geraumer Zeit lediglich durch eine verstärkte Zunahme von neugierigen Besuchern sowie von Mountainbiker beeinträchtigt, die diese für sie illegale Strecke in verstärktem Maße zur Durchfahrt nutzen.

 

Das Ziel der geplanten Maßnahme, der Durchlässigkeit der Kurzach, ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings ist dieses Ziel mit den geplanten Maßnahmen lediglich auf einem kurzen Abschnitt von gerade einmal 150 Metern zu erreichen, da bachaufwärts anschließend schon wieder das nächste Wehr der Durchlässigkeit im Wege steht. Damit steht der geplante Aufwand mit Abriss des betonierten Kanalstücks, des steinernen Bogens sowie der steinernen Uferböschung in keinem vertretbaren Verhältnis zum eigentlich ausgewiesenen Ziel der Ausgleichsmaßnahme.

 

Vielmehr wäre zu prüfen, ob dieses Ziel wenigstens als Teilstück nicht allein schon durch die Entfernung des Mönchs sowie des Rohrs zwischen Einlass Mönch und Auslass am Aquädukt auch ohne Abriss der genannten Bauten zu erreichen ist. Es liegen der NABU-Gruppe Oberstenfeld keine Informationen vor, ob diese Variante im Verfahren fachlich qualifiziert geprüft wurde.

 

Darüber hinaus fehlt eine aktuelle Bestandserhebung der an dieser Stelle vorkommenden Flora und Fauna. Die hier gemachten Aussagen im vorliegenden Gutachten gründen sich teilweise auf Daten aus dem Jahr 2014. Nach mehrfachen Beobachtungen durch die ehrenamtlich arbeitenden NABU-Aktiven vor Ort sind an der Stelle der geplanten baulichen Eingriffe der Eisvogel, die Wasseramsel sowie Fluß- und Bachkrebs festzustellen. Als besonders exponierter Vertreter der Flora ist der Lerchensporn an dieser Stelle zu nennen.  Weder die Krebsarten noch der Lerchensporn wurden durch die Gutachter „gefunden“.

Unabhängig von der geschichtshistorischen bzw. denkmalwürdigen Einordnung des gesamten Ensembles ist schon allein aus den genannten Gründen diese geplante, ökologisch höchst fragwürdige Maßnahme ungeeignet, den Landschaftseingriff durch die Rückhaltebecken adäquat auszugleichen. Hier gibt es andere Möglichkeiten, sowohl auf Oberstenfelder als auch auf Beilsteiner Gemarkung.

 

Mögliche Vorschläge einer Ausgleichsmaßnahme wären (in Stichworten):

 

-      - Reparatur und Ertüchtigung einer Trockenmauer auf einer ökologisch wertvollen Fläche im Gewann Eichhälde

-      -  Ausbaggerung des Tümpels am Naturdenkmal „Heuerbach“, der zunehmend zu Verlanden droht

-      - Reparatur und Aufwertung der „Vogeltränke“, welche als ein Habitat für Amphibien dient 

-      -  Quellfassung/Umgestaltung Quelle Bernbach

-  Errichtung von Steinriegeln im Bernbachtal

Veröffentlichungen in der Presse

Unser Veröffentlichungsorgan ist das Oberstenfelder Gemeindeblatt. Gelegentlich sind auch Artikel von uns in der lokalen Presse zu finden, ebenso Veranstaltungshinweise. Die Marbacher Zeitung wird von uns nicht mehr mit Artikeln zu den verschiedenen naturschutzrelevanten Themen "versorgt", allerdings noch mit Veranstaltungshinweisen, wenn denn wieder solche einmal stattfinden sollten. 

Vermüllung unserer Gemarkung

Beim vor wenigen Tagen durchgeführten Umwelt- und Nachhaltigkeitstag, den wir natürlich aktiv unterstützt haben, kam es zum Vorschein: Auf unserer Gemarkung nimmt die Vermüllung zu. Es gibt quasi nichts, was nicht in Natur und Landschaft landet. Das beigefügte Bild zeigt einen Haufen gefüllter Hundetüten in einem Gebüsch. Wir appellieren an die Bevölkerung, den Müll sachgerecht zu entsorgen - in die hierfür vorgesehenen Mülltonnen oder in die Wertstoffhöfe!

Illegale Mountain-Bike-Trails

Das Thema "Mountain-Bike" ist ein schon seit Jahren konfliktträchtiges Thema auf unserer Gemarkung. Nach der Ausweisung mehrerer legaler Trails auf unserer Gemarkung als Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessengruppen ist die Befahrung und Nutzung illegaler Strecken zwar zurückgegangen, aber durch "Corona" hat der Druck hier wieder stark zugenommen. Wer insbesondere an den Wochenenden an den neuralgischen Punkten unterwegs ist, kann dies problemlos beobachten. Seit langer Zeit engagieren wir uns, die Nutzung dieser illegalen Trails einzudämmen, am Besten gänzlich zu verhindern. In Absprache mit der Gemeindeverwaltung, dem Revierförster, dem Forstleiter des Landkreis Ludwigsburg und des Vereins "Trailsurfer" haben wir nun ein Zeichen gesetzt: Der Start des illegalen Trails an der Scheiterburg wurde nunmehr in einer gemeinsamen Aktion bepflanzt und mit einem ordentlichen Zaun verschlossen. Nach der baulichen Sanierung der "Vogeltränke" werden wir gemeinsam mit dem Forst auch dort eine Lösung des Problems erarbeiten.

Schwalbennester - Ein Einsatz unterm Dach!

Schwalben haben bei uns Wohnungsnot. Die Landwirtschaft innerorts ist nahezu verschwunden, damit Scheunen und Ställe mit Viehhaltung. Auch die Häuser wurden energetisch ertüchtigt, so dass natürliche Brutplätze für Schwalben rar geworden sind. Seit vielen Jahren stellen jedoch verständige Hausbesitzer eine Fläche unterm Dachvorsprung für künstlich angebrachte Schwalbennester zur Verfügung. Diese werden auch gerne angenommen. Ab und zu muss da jedoch auch was repariert werden - schließlich nagt auch hier die Witterung. Ein solcher Einsatz ist mit Eigenmitteln jedoch nicht zu stemmen. Schließlich geht es da hoch hinaus. Hier haben wir jedoch mit der Oberstenfelder Feuerwehr eine hervorragende Unterstützung. Mit der Drehleiter ist ein Reparieren, Austauschen oder neu Anbringen dieser Nisthilfen am Ende alles kein Problem. So ein Einsatz hatten wir zuletzt über dem Elektroladen in der Gronauer Straße. Herzlichen Dank an die Feuerwehr!

Pflegeeinsatz auf unserem aufgelassenen Weinberggelände - bei großer Hitze

An einem schon recht warmen Samstag im Juli  haben wir auf unserem aufgelassenen Weinberg gemäht. Mit Balkenmäher, Sensen und weiterem Werkzeug wurde der wuchernden Flora zu Leibe gerückt. Fast alles ist jetzt verblüht und deshalb die richtige Zeit, das Gelände wieder frei zu stellen. Das Mähgut abrechen und einige Staffeln zwischen den Trockenmauern freischneiden war dann die Folgeaufgabe. Am Steilhang, durchsetzt mit Trockenmauern, ist es eine ganz schöner Kraftakt, diese Naturschutzarbeit durchzuziehen. Hierzu wurden alle Hände gebraucht.  Aber wir haben es mal wieder geschafft. 

V.l.n.r.: Willi Leible, Willi Stocker, Klaus Mörz, Jörg Tenner, Dieter Eggen, Markus Leible, Werner Unselt, Walter Burkhardt, Joachim Vogel, Sebastian Vogel.

Bild: Bertram Hartmann

Maßnahmen gegen das Insektensterben

Das Insektensterben hat in Deutschland dramatische Ausmaße angenommen. Wir wollen nicht darauf warten, was die "große Politik" dagegen tut, sondern wollen hier auf lokaler Ebene  in mehreren Aktionen etwas gegen dieses Problem tun. Gemeinsam mit dem Streuobstverein B-I-O, der Steinkauz-Gruppe und anderen haben wir im letzten Jahr insbesondere der Garten- und Stücklesbesitzern Angebote gemacht. Wildblumenmischungen, Insektenhotels verschiedener Größen, Tipps zur ökologischen Gestaltung eines Gartens usw. Auch auf dem Flyer, den wir Ihnen nachfolgend als download zugänglich machten, konnten Sie die Veranstaltungen hierzu sowie die jeweiligen Angebote bei diesen Veranstaltungen entnehmen. Ebenso Ansprechpartner und weitere Informationen. 

Zuletzt haben wir beim Streuobstwiesenfest Ende April in Gronau erneut Wildblumenmischungen, Insektenhotels verschiedener Größen sowie Nistkästen aller Art angeboten. Wieder war die abgegebene Menge an diesen Produkten sehr gut. Herzlichen Dank dafür. Zusammen mit den anderen Aktionen seit Beginn letzten Jahres haben wir - gemeinsam mit Ihnen unseren Kunden -  so einen erheblichen, lokalen Beitrag zu dieser Problematik geleistet. Wir hoffen, dass alle diese Maßnahmen zumindest auf örtlicher Ebene greifen.

 

Auf

 

https://streuobstverein-b-i-o.mein-verein.de

 

erhalten Sie zusätzliche Informationen zu diesem Themenkomplex.

Flyer Insektensterben komplett.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.8 MB

Unser sehr gut besuchter Verkaufsstand auf dem Oberstenfelder Keltermarkt. Mit WIldblumensamen, Insektenhotels und Nistkästen.

Ab 01.Juni 2018 stellte der NABU auch eine Insekten-App zur Verfügung. Hiermit lassen sich einige unserer Insekten mit Hilfe des smartphones/iphones bestimmen. Probieren Sie´s mal aus: http://www.nabu.de/insektenwelt

Darüber hinaus wird auf Bundesebene die Kampagne zu diesem leider unerfreulichen Thema fortgeführt. Unter http://www.insektensommer.de/ ist alles zusammengefasst, welche Aktion hierbei durchgeführt werden.

Ein neues Hotel in Oberstenfeld

Als Gäste werden aber keine Menschen erwartet, sondern Wildbienen und andere wichtige Insekten. Mit einer Gruppe von Kindern wurde Ende der Sommerferien auf einem unserer Flächenbiotope dieses neue Insektenhotel aufgebaut und die Kinder haben begonnen, dieses zu bestücken. In vorbereitete Holzscheiben wurden kräftig Löcher gebohrt. Aus Schilfrohr wurden Bündel gemacht und alles wurde so hergerichtet, dass man es im Hotel unterbringen kann. Da es darin aber noch viel Platz hat, muss es nun über den Winter vollständig bestückt werden, damit dann im Frühjahr das Hotel hoffentlich gut angenommen wird.

Pilzbestimmung im Wald

In zwei Führungen im Oktober führte Dr. Fischer aus Aspach die interessierten Teilnehmer/innen in die Welt der Pilze ein. Nach einer theoretischen Einführung in das ganze Thema ging es quer durch den Wald. Die Vielfalt der dabei gefundenen Pilze war sehr erstaunlich. Mit unendlicher Geduld ging es dann an die Bestimmung der jeweils gefundenen Pilze. Nach über vier Stunden und einbrechender Dunkelheit rauchte der Kopf, aber die Pilze waren bestimmt. Wir werden diese Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen.

Der aktuelle Vorstand

Als Vorstand wurden am 12. März 2018 erneut gewählt: Joachim Vogel, Klaus Mörz und Bertram Hartmann als gleichberechtigte Sprecher. Als Beisitzer im Vorstand: Willi Leible, Karlheinz Schwammberger, Markus Beckmann, Silke Möhring, Dieter Eggen.

               Klaus Mörz                     Joachim Vogel                     Bertram Hartmann

Balkenmäher für Pflegeeinsätze gesponsert

Dank einer großzügigen finanziellen Förderung durch die Umweltstiftung der Stuttgarter Hofbräu AG konnte ein neuer Balkenmäher in Empfang genommen werden. Dieser ist mit neuester Technik ausgestattet, wie z.B. ein Differenzial, Lenkbremsen, Umschaltkupplung, Doppelräder usw. Damit können auch Pflegeeinsätze auf unseren Flächenbiotopen unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden. Wir freuen uns über diese Unterstützung und am 8. Juli um 14 Uhr wurde die Maschine übergeben und öffentlich eingeweiht.

Machen Sie uns stark

Der Steinkauz - das Symbol unserer Streuobstwiesen.

Online spenden

Naturschutzjugend

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen "action for nature" Mehr